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Kostenloser Cabinet-IR-Editor + 21 gratis IRs
Cabinet-IR
Gitarre (DI)
Export
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Editor und Konverter für Gitarren-Cabinet-Impulsantworten — komplett im Browser. Kein Upload auf einen Server, keine Registrierung, keine kostenpflichtigen Limits. Du öffnest die Seite, und ein Cabinet-IR und eine trockene DI-Gitarre sind schon geladen: Play drücken und du hörst es sofort. Ein eigenes IR zu laden ist optional.
Analysieren, Stille trimmen, Länge kürzen, auf Mono summieren, HPF / LPF, IR-Gain, Sample-Rate und Bittiefe umrechnen, WAV exportieren für Quad Cortex, Line 6 Helix, Strymon Iridium, BOSS IR-200, Walrus ACS1, Hotone Ampero II, ENGL Cabloader und jeden Software-IR-Loader. Alles läuft in deinem Browser — deine Dateien verlassen ihn nie.
- 21 kostenlose IRs — schon geladen
- Wo du mehr IRs bekommst
- Was ein Cabinet-IR ist und wozu du es brauchst
- Pedal da, aber kein Cabinet? Das ist normal
- Was der Editor macht
- Presets für Helix, Quad Cortex, Iridium, IR-200
- Klang: Trim, Länge, Filter, Gain
- Vorhören durch ein echtes DI
- WAV exportieren
- Warum kostenlos
- Häufige Fragen
- Muss ich erst ein IR hochladen, um den Editor zu nutzen?
- Sind die integrierten IRs kostenlos, auch für kommerzielle Nutzung?
- Welche Cabinets, Lautsprecher und Mikrofone sind in den Packs?
- Wie konvertiere ich ein IR auf Mono und 48 kHz für Helix?
- Funktioniert das mit Quad Cortex, Helix, Iridium, IR-200, ACS1, Ampero II, Cabloader?
- Werden meine IR- oder DI-Dateien auf einen Server hochgeladen?
- Welche IR-Länge soll ich nehmen: 1024, 2048, 200 ms oder 500 ms?
- Warum ist das IR-bearbeitete Signal lauter als das trockene DI?
- Klingen 16-Bit, 24-Bit und 32-float unterschiedlich?
- Entfernt HPF oder LPF den Fizz aus einem harten Sound?
- Brauche ich getrennte IRs für Clean und High-Gain?
- Kann ich die Bearbeitung eines IR rückgängig machen?
- Funktioniert der Editor offline?
- Funktioniert es auf dem Smartphone?
- Was macht dieser Editor nicht?
21 kostenlose IRs — schon geladen
Zum Starten musst du nichts herunterladen: der Editor bringt zwei Cabinet-IR-Packs von Jester Dyne Productions mit — kostenlos, auch für kommerzielle Nutzung, ohne Pflicht zur Namensnennung.
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Jester’s Brutal Pack — 15 IRs von einem modifizierten 4×12 Behringer BG412S: Lautsprecher Celestion Vintage 30, Celestion Rockdriver Jr (G12F-60) und Eminence DV-77, Mikrofone Shure SM57, Sennheiser e606 und Pyle PDMIC75, dazu Blend-Patches mit zwei Mikrofonen. Veröffentlicht als CC0 / Public Domain.
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Jester’s Emerald Pack — 6 IRs von einem Marshall 1960AX (Celestion Greenback G-12M 25W), abgenommen mit SM57 und e606.
Die IRs sind nach Cabinet gruppiert — blättere durch die Liste, drück Play, vergleiche. Gefällt dir ein ganzes Pack? Das komplette Zip (44,1 und 48 kHz) lädt direkt neben dem Export-Button. Und jedes dieser IRs kannst du hier gleich kürzen, auf Mono summieren und an deine Hardware anpassen.
Wo du mehr IRs bekommst
Einundzwanzig eingebaute zu wenig? Das sind unsere Tipps.
Kostenlos — empfehlen wir. Origin Effects IR Cab Library: 142 IRs von sieben Cabinets (Magnatone 213, Fender Brown Deluxe, Marshall 1960B mit G12H55, Bogner mit V30, Fender Twin mit JBL D120F, Vox AC30 Silver Alnico, Fender 5E3 Tweed), aufgenommen von Origin Effects; 24 Bit, 200 ms, in 44,1 / 48 / 96 kHz. Kostenloser Download. Die Lizenz ist strenger als unser CC0: Die Dateien dürfen nicht weiterverkauft oder weiterverbreitet werden, und die kommerzielle Nutzung in Releases ist nicht ausdrücklich geregelt — falls dir das wichtig ist, prüfe ihre Bedingungen.
Kostenpflichtig — unsere Favoriten. York Audio — kostenpflichtig, aber es wert: Referenzqualität, ca. $15–20 pro Pack. Drei, die wir lieben:
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Friedman — FDMN 412 M25-V30: ein „Vintage"-Friedman-4×12 mit Celestion Greenback G12M und Vintage 30; 298 IRs, 12 Mikrofone plus U47-Ambient.
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Orange — ORNG 412 V30: ein Orange PPC412 von 2006 mit originalen Vintage 30; 170 IRs, 14 Mikrofone plus U47-Ambient.
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Mesa — MES 412 OS-V2: ein „Oversized"-Mesa-4×12 von 2008 mit werksspezifischen Vintage 30; 150 IRs, 12 Mikrofone, Natural- und Minimum-Phase-Versionen.
Jedes davon lässt du direkt hier an deine Hardware anpassen — kürzen, auf Mono summieren, Samplerate und Bittiefe setzen.
Was ein Cabinet-IR ist und wozu du es brauchst
Eine Cabinet-Impulsantwort (Impulse Response, IR) ist eine kurze Aufnahme (meist 20–500 ms) davon, wie die Kette aus Lautsprecher + Cabinet + Mikrofon + dessen Position + Raum auf einen einzelnen Impuls reagiert. Ein IR-Loader faltet dein trockenes Signal mit diesem IR — und aus einem nackten Preamp wird der Klang einer Gitarre durch ein echtes 4×12, im Studio mikrofoniert. Ein IR ist im Grunde ein Schnappschuss von Cabinet und Mikrofon.
Moderne Modeler (Quad Cortex, Helix, Iridium usw.) haben den IR-Block schon eingebaut. Aber fremde IRs passen selten perfekt ins Projekt: eines hat zu viel Bass und überdeckt die Bassgitarre, ein anderes fizzt bei Distortion, ein drittes ist Stereo, deine Hardware will Mono, ein viertes liegt bei 96 statt 48 kHz, ein fünftes ist fünf Sekunden lang mit Raumhall und blockiert einen Slot in der Hardware. Dieser Editor behebt all das in ein paar Klicks.
Pedal da, aber kein Cabinet? Das ist normal
Ein Lieblings-Distortion- oder Preamp-Pedal (Tube Screamer, V4 The Sheriff, Friedman BE-OD) direkt ins Interface klingt hart und sägend: mit viel Gain wird die Gitarre dünn, schrill und zischelig. Der Grund: ohne Cabinet hörst du einen nackten Tonabnehmer nach dem Preamp. Der Lautsprecher kappt physisch alles über 5–6 kHz (wo die Schärfe sitzt), bremst das Rumpeln unter 80–100 Hz und fügt die Cabinet- und Mikrofon-Resonanzen hinzu; ohne das setzt sich das Signal selbst mit EQ nicht im Mix. Ein IR-Loader hinter dem Pedal bringt diese fehlende Schicht zurück: die Schärfe geht, Körper und Charakter kommen.
Was der Editor macht
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Hinweis
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Der Editor bereitet ein vorhandenes WAV-IR auf — analysiert, konvertiert, filtert, exportiert. Er ist kein Amp-Modeler und kein Cabinet-Generator: das IR selbst kommt aus den integrierten Packs, deiner eigenen Datei oder einer anderen Quelle. |
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Analyse — Sample-Rate, Bittiefe, Dauer, Kanalzahl, Peak in dBFS, RMS, Stille am Anfang. Du siehst auf einen Blick, was du hast.
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Stille trimmen — schiebt den Impuls an den Anfang, damit das Cabinet nicht hinterherhängt.
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Länge kürzen (truncate) — behält den nützlichen Anfang; ein kürzeres IR heißt weniger CPU und einen strafferen Klang.
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Mono-Summierung — für Loader, die Mono wollen (die meisten).
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HPF / LPF — Klangformung: Rumpeln unten oder Säge oben wegnehmen.
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IR-Gain — ein stufenloser IR-Pegel-Fader (−24 bis +12 dB; er hat den alten Normalize-Button ersetzt): du stellst den Pegel von Hand ein, die Anzeige wird bei Clipping rot.
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Resampling und Bittiefe — 44,1 / 48 / 88,2 / 96 / 192 kHz, Export als 16/24-Bit PCM oder 32-Bit float.
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Geräte-Presets — eine Auswahl stellt das ganze Format für deine Hardware ein.
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Vorhören durch ein DI — hörst trockenes DI, Original- und bearbeitetes IR nebeneinander.
Presets für Helix, Quad Cortex, Iridium, IR-200
Hardware-Loader? Wähl ihn in den Geräte-Presets, und der Editor stellt Sample-Rate, Bittiefe, Mono/Stereo und IR-Länge für dich ein. Unter dem Preset erscheint ein Link zur offiziellen Doku des Geräts, damit du gegenchecken kannst.
| Gerät | Format / Länge |
|---|---|
Neural DSP Quad Cortex |
48 kHz · 24-Bit · 1024 Samples |
Line 6 Helix / HX |
48 kHz · 24-Bit · 2048 Samples |
Strymon Iridium |
96 kHz · 24-Bit · bis 500 ms |
BOSS IR-200 |
96 kHz · 32-float · bis 500 ms |
Walrus ACS1 |
48 kHz · 24-Bit · 200 ms |
Hotone Ampero II |
44,1 kHz · 24-Bit · 2048 Samples |
ENGL Cabloader |
44,1 kHz · 24-Bit · 1024 Samples |
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Hinweis
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Genaue Limits hängen von der Firmware und dem offiziellen IR-Manager des Geräts ab — vor einer Massen-Konvertierung die Doku deines Loaders prüfen. |
Klang: Trim, Länge, Filter, Gain
Stille trimmen. In einem IR können vor dem Impuls Bruchteile bis Dutzende Millisekunden Stille liegen — ein Aufnahme-Artefakt. Trim sucht das erste Sample über −60 dB unter dem Peak, lässt einen Vorlauf von 0,2 ms (damit der Attack nicht abgeschnitten wird) und schiebt alles an den Anfang. Lass es fast immer an.
Länge (truncate). Je kürzer das IR, desto straffer der Klang und desto geringer die CPU-Last:
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~20 ms — sehr straff, ein Mikro im Combo: Metal und schnelle Rhythmusarbeit.
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50–100 ms — der Sweet Spot für die meisten Stile: Cabinet-Körper ohne Verschmieren.
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200–500 ms — fügt eine Raumfahne hinzu: Blues, Ambient, Cleans.
Beim Schnitt wird ein 2 ms-Fade-out angelegt, damit es nicht klickt. Die Länge kannst du direkt auf der Wellenform ziehen.
HPF / LPF. Keine Reinigung, sondern Klangformung; standardmäßig aus:
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HPF 30–180 Hz — entfernt Rumpeln und Brummen. Für Gitarre meist 60–100 Hz, für ein Bass-Cabinet 30–50.
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LPF 4–12 kHz — zähmt Mikrofon-Fizz bei Distortion. Ein echter Lautsprecher rollt ohnehin über 5–6 kHz ab, daher wirkt ein LPF meist realistischer, nicht dumpfer.
IR-Gain. Ein stufenloser IR-Pegel-Fader. Die Anzeige wird rot, wenn der Peak 0 dBFS erreicht.
Kanäle. Ein echtes Cabinet mit einem Mikrofon ist Mono, und die meisten Loader erwarten Mono. Ist die Datei Stereo: L+R/2 mischen (ehrlich für zwei Mikrofone), nur links / rechts oder so lassen (für Iridium, IR-200 und andere, die Stereo können).
Vorhören durch ein echtes DI
Zahlen am Bildschirm sind Abstraktion; der echte Test ist, das IR an einer Gitarre zu hören. Der Player hat drei Kanäle: trockenes DI, durch das Original-IR und durch das bearbeitete IR, jeder mit eigener Lautstärke (die Faltung macht den Klang spürbar lauter als das trockene DI — das ist normal, kein Bug).
Kein eigenes DI? Nimm ein integriertes: trockene Spuren aus Cat’s Hard Day, Deep Space is My Home, Fifth Dimension und Eleven Light Years, über verschiedene Preamps aufgenommen — du hörst, wie dasselbe IR bei unterschiedlichen Gain-Stufen funktioniert. Die Spur läuft in einer Schleife, und die bearbeitete Vorschau aktualisiert sich bei Änderungen.
WAV exportieren
Der Dateiname entsteht automatisch aus deinen Einstellungen, zum Beispiel:
Daraus liest du Quelle, Cabinet und Mikrofon, Preset, Länge, Sample-Rate und Bittiefe ab. Die Datei wird per normalem Browser-Download gespeichert — nichts geht irgendwohin. 24-Bit ist die sichere Vorgabe; 16-Bit nur, wenn die Hardware es verlangt; 32-float für die weitere Arbeit in der DAW (im Vorhören kein hörbarer Unterschied — der Browser rechnet immer in Float).
Warum kostenlos
Darwin’s Cat ist ein Kunstprojekt, und dieser Editor ist Teil unseres Austauschs mit der Szene: ein IR in einer halben Minute vorbereiten, ohne kostenpflichtige Software, Registrierung oder Werbung. Willst du es unterstützen? Hör dir unsere Musik an oder gib die Seite an einen Gitarristen weiter, dem sie hilft.
Häufige Fragen
Muss ich erst ein IR hochladen, um den Editor zu nutzen?
Nein. Beim Öffnen lädt der Editor bereits ein IR und eine trockene DI-Gitarre — Play drücken und du hörst sofort etwas. Er bringt 21 fertige Cabinet-IRs mit, nach Cabinet gruppiert; blättere mit den Buttons oder den Pfeiltasten durch. Ein eigenes WAV-IR kannst du über den Upload-Button laden, aber das ist optional.
Sind die integrierten IRs kostenlos, auch für kommerzielle Nutzung?
Ja. Beide Packs — Jester's Brutal Pack (15 IRs) und Jester's Emerald Pack (6 IRs) von Jester Dyne Productions — sind kostenlos, auch für kommerzielle Nutzung, ohne Pflicht zur Namensnennung. Das Brutal Pack ist als CC0 / Public Domain veröffentlicht. Du kannst sie frei für deine Hardware konvertieren und in deinen Releases verwenden. Beide Packs kannst du komplett direkt hier herunterladen — über die Buttons unten auf der Seite — oder auf der Website des Autors über die Links oben.
Welche Cabinets, Lautsprecher und Mikrofone sind in den Packs?
Das Brutal Pack wurde an einem modifizierten 4×12 Behringer BG412S aufgenommen: Lautsprecher Celestion Vintage 30, Celestion Rockdriver Jr (G12F-60) und Eminence DV-77; Mikrofone Shure SM57, Sennheiser e606 und Pyle PDMIC75, dazu Blend-Patches mit zwei Mikrofonen. Das Emerald Pack ist ein Marshall 1960AX mit Celestion Greenback G-12M 25W, abgenommen mit SM57 und e606.
Wie konvertiere ich ein IR auf Mono und 48 kHz für Helix?
Wähl das Preset Line 6 Helix / HX — der Editor stellt 48 kHz, 24-Bit, Mono und 2048 Samples für dich ein. Oder von Hand: Kanäle auf Mono (Mix), Sample-Rate auf 48 kHz, Bittiefe auf 24-Bit, dann das WAV herunterladen. Der Dateiname entsteht automatisch aus deinen Einstellungen.
Funktioniert das mit Quad Cortex, Helix, Iridium, IR-200, ACS1, Ampero II, Cabloader?
Ja. Der Editor exportiert Standard-WAV, das jeder Hard- und Software-IR-Loader liest. Wähl dein Geräte-Preset, und das Format (Rate, Bittiefe, Mono/Stereo, Länge) wird für dich angepasst. Genaue Limits hängen von der Firmware und dem offiziellen IR-Manager ab, also prüfe die Doku deines Loaders.
Werden meine IR- oder DI-Dateien auf einen Server hochgeladen?
Nein. Die gesamte Verarbeitung läuft im Browser über die Web Audio API. Öffne DevTools → Network — nach dem Seitenladen werden deine Dateien nirgendwohin gesendet. Nur die integrierten Demo-Samples werden vom Server geladen (statischer Inhalt); dein eigenes Audio verlässt den Browser nie.
Welche IR-Länge soll ich nehmen: 1024, 2048, 200 ms oder 500 ms?
Hängt vom Gerät ab. Quad Cortex und ENGL Cabloader fassen 1024 Samples — keine Wahl. Helix mit 2048 gibt etwas mehr Körper bei etwas mehr CPU. Für Metal und straffe Rhythmik reichen 1024; für Blues und Cleans sind 2048 besser. Bei Iridium / IR-200 / ACS1 wird die Länge in Millisekunden angegeben — 100–200 ms ist eine universelle Vorgabe.
Warum ist das IR-bearbeitete Signal lauter als das trockene DI?
Das ist normal, kein Bug. Die Vorschau nutzt einen normalisierten Convolver, der den Pegel anheben kann: ein IR ist ein kurzer Impuls mit niedrigem RMS, ein Gitarren-DI eine lange Note mit hohem RMS, also wird der Ausgang 6–12 dB lauter. Genau dafür hat jeder IR-Loader einen Output-Trim. Im Player hat jeder Kanal (Dry / IR / Bearbeitet) eine eigene Lautstärke — stell sie auf angenehme Werte ein.
Klingen 16-Bit, 24-Bit und 32-float unterschiedlich?
In der Vorschau nicht: der Browser rechnet immer in 32-Bit float, daher klingen 16- und 24-Bit identisch. Der Unterschied zeigt sich nur in der heruntergeladenen Datei. 24-Bit PCM ist die sichere Vorgabe für Loader; 16-Bit nur, wenn die Hardware es verlangt; 32-Bit float für die weitere DAW-Arbeit.
Entfernt HPF oder LPF den Fizz aus einem harten Sound?
Teilweise. Ein LPF bei 6–8 kHz nimmt die Höhen weg und der Klang wird weniger sägeartig. Echter Fizz kommt aber meist vom übersteuerten Preamp, nicht vom IR. Was hilft: Preamp-Gain senken, vor dem IR sanft limitieren oder einen Tube Screamer / Overdrive davorschalten, um den Bass zu straffen und den Anschlag zu formen.
Brauche ich getrennte IRs für Clean und High-Gain?
Mathematisch arbeitet ein IR mit jedem Eingang gleich — das ist lineare Faltung. In der Praxis nimmt man für High-Gain dichtere, dunklere IRs (oder schaltet einen LPF zu) und für Cleans offenere, luftigere. Viele Packs enthalten schon separate Mic-Mix-Varianten für Clean und High-Gain — aber das ist ein anderes IR, kein anderes Cabinet.
Kann ich die Bearbeitung eines IR rückgängig machen?
Nein. Trim, Mono-Summierung, Filter und Resampling sind destruktiv. Bewahre das Original separat auf und arbeite mit Kopien. Um vorher und nachher direkt im Browser zu vergleichen, schalte den Player zwischen dem Original-IR- und dem bearbeiteten Kanal um.
Funktioniert der Editor offline?
Ja. Nach dem ersten Seitenaufruf läuft die gesamte Verarbeitung lokal im Browser. Du kannst das Internet abschalten und weiterarbeiten. Die integrierten Samples werden als statische Seiten-Assets geladen; deine eigenen Dateien werden nie hochgeladen.
Funktioniert es auf dem Smartphone?
Im Prinzip ja — Chrome und Safari auf iOS und Android unterstützen die Web Audio API. Die Oberfläche ist aber für den Desktop gebaut: Slider und Tabellen sind am Handy weniger komfortabel, und im Hochformat ist die Seite breiter als der Bildschirm. Für ernsthafte Arbeit am Laptop öffnen oder das Handy zumindest quer drehen.
Was macht dieser Editor nicht?
Er ist kein Amp-Modeler und kein Cabinet-Generator. Er modelliert weder nichtlineares Lautsprecherverhalten bei Lautstärke, noch Power-Amp-Sättigung oder Raumhall als separaten Effekt. Er bereitet ein vorhandenes WAV-IR auf: analysieren, konvertieren, filtern, exportieren. Das IR selbst kommt aus den integrierten Packs, deiner eigenen Datei oder einer anderen Quelle.
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