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Kostenloser Cabinet-IR-Editor für Gitarre
Bereite die Impulsantwort eines Gitarren-Cabinets direkt im Browser vor — ohne Upload auf einen Server, ohne Registrierung und ohne kostenpflichtige Limits. Analyse, Trim, Normalisierung, Mono-Konvertierung, HPF/LPF-Filter, Sample-Rate-Konvertierung, WAV-Export für jeden IR-Loader.
Dies ist ein Online-Cabinet IR Editor: Editor und Konverter für Gitarren-Impulsantworten, geeignet für Quad Cortex, Line 6 Helix, Strymon Iridium, BOSS IR-200, Walrus ACS1, Hotone Ampero II, ENGL Cabloader und Software-IR-Loader.
Der Hauptvorteil: du siehst nicht nur die Parameter des IR, sondern hörst sofort das Ergebnis mit einer DI-Gitarre — trockenes DI, durch das Original-IR und durch das bearbeitete IR, jeweils mit eigenem Pegelregler.
Die gesamte Verarbeitung läuft im Browser — deine Dateien verlassen ihn nie.
- Schnellstart
- Was ist ein Cabinet-IR und wozu brauchst du es
- Du hast ein Lieblings-Pedal, aber kein Cabinet? Das ist normal
- Wo bekommst du fertige IRs
- Was der Editor macht
- Schritt für Schritt
- Was wirkt sich worauf aus: Parameter-Matrix
- Parameter im Detail
- Geräte-Presets
- Vorhören mit DI-Gitarre
- Export
- Warum kostenlos
Schnellstart
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Ziehe eine WAV-Datei mit IR in die Drop-Zone.
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Wähle das Zielgerät (Quad Cortex / Helix / Iridium / IR-200 / ACS1 / Ampero II / Cabloader) oder bleibe im manuellen Modus.
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Aktiviere Stille-Trim und wähle bei Bedarf die IR-Länge.
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Höre über die DI-Gitarre vor (eigene Datei oder einen integrierten Sample).
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Lade das fertige WAV herunter — der Dateiname wird automatisch aus deinen Einstellungen gebildet.
Was ist ein Cabinet-IR und wozu brauchst du es
Eine Impulsantwort (Impulse Response, IR) eines Gitarren-Cabinets ist eine kurze Audioaufnahme (üblich 20–500 ms), die beschreibt, wie Lautsprecher, Cabinet, Mikrofon, dessen Position, Raum und Aufnahmekette zusammen auf einen Impuls reagieren. Anschließend führt jede Software oder jeder Hardware-IR-Loader eine Faltung (Convolution) deines trockenen Signals mit diesem IR durch — und aus einem nackten Preamp oder Prozessor wird ein Klang, als spielte die Gitarre durch ein echtes 4×12 V30, mit einem Shure SM57 etwa 2 cm vor der Staubkappe abgenommen.
In der Praxis: ein IR ist ein Schnappschuss von Cabinet und Mikrofon. Ein gutes IR-Pack bietet dieselbe Flexibilität wie ein realer Amp mit Mischer im Studio: Dutzende Lautsprecher, verschiedene Mikrofone, verschiedene Positionen — ohne Studioraum, akustische Behandlung und Lärm.
Moderne Modeler (Quad Cortex, Helix, Tone Master Pro, Iridium etc.) haben den IR-Block bereits in der Signalkette. Aber IRs aus fremden Bibliotheken passen selten perfekt zum eigenen Projekt:
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Eines hat zu viel Bass, dröhnt und überdeckt die Bassgitarre.
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Ein anderes „fizzt" oben bei Distortion.
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Ein drittes ist Stereo, dein Gerät will Mono.
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Ein viertes liegt bei 96 kHz, das Preset will 48.
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Ein fünftes ist 5 Sekunden lang, weil es mit Raumhall aufgenommen wurde — und blockiert dir einen Slot in der Hardware.
Diese Utility löst all das mit ein paar Klicks.
Du hast ein Lieblings-Pedal, aber kein Cabinet? Das ist normal
Typische Heimsituation: dein Lieblings-Distortion, Overdrive oder Preamp-Pedal — Tube Screamer, V4 The Sheriff, Friedman BE-OD, JHS Andy Timmons, was auch immer. Du gehst direkt ins Interface, in die DAW — und es klingt hart, scharf, wie eine Säge. Besonders bei Distortion: die Gitarre wird zum Mücken-Pieps mit zischendem Schwanz, mit dem niemand etwas anfangen kann.
Der Grund: ohne Cabinet spielt nur ein nackter Tonabnehmer, der durch den Preamp läuft. Nach dem Preamp verändern Lautsprecher, Cabinet und Mikrofon den Charakter radikal: der Lautsprecher kappt physisch alles oberhalb 5–6 kHz (von dort kommt die „Schärfe"), bremst Rumpeln unter 80–100 Hz, fügt charakteristische Resonanzen hinzu. Ohne das setzt sich das Signal selten gut in den Mix — auch nicht mit dem besten EQ.
Ein echtes Cabinet zuhause aufzunehmen ist eine eigene Aufgabe:
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Ein echtes 4×12-Cabinet plus Mikrofon passt nicht ins Zimmer.
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Nachbarn teilen die Begeisterung um 23 Uhr nicht.
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Cabinet-Aufnahmen sind eine eigene Kunst: Mikrofonposition, Phase, Raum, Akustik.
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Einfache „Cabinet-Sim"-Plugins liefern nicht immer den Mikrofon- und Cabinet-Charakter, den ein konkreter Mix braucht.
Eine Impulsantwort löst das in einer Zeile: hänge einen IR-Loader (Software oder Hardware) hinter dein Pedal — und es klingt wie ein echtes, im Studio mikrofoniertes Cabinet. Die Schärfe geht weg, Körper und Charakter kommen. Ein und dasselbe IR liefert einen stabilen Cabinet-Anteil im Kopfhörer, auf den Monitoren und im Mix.
Wo bekommst du fertige IRs
Falls du noch keine eigenen IR-Packs hast — hier sind erprobte Quellen für den Einstieg. Alle unten sind legal kostenlos zugänglich, prüfe aber die Lizenz jedes einzelnen Packs vor kommerzieller Nutzung.
| Quelle | Inhalt | Wofür |
|---|---|---|
Brown Deluxe, Magnatone 213, Fender Twin JBL, Vox AC30, Fender 5E3 Tweed Deluxe |
Bester kostenloser Einstieg für Combo / Open-Back-Charakter |
|
Fender Deluxe Reverb, Vox AC30, Fender Bassman 4×10 |
Basis-Sound für Fender / Vox / Bassman |
|
Demo-Samples offizieller Celestion-IRs |
Zum Verstehen, wie „echtes" Celestion klingt |
|
Universelles Gitarren-Pack |
Startpunkt für Helix / QC / TMP |
|
Marshall 1960A Greenback |
Closed-Back 4×12 für Rock — Kontrast zu Open-Back |
|
Community-IRs + NAM |
Seltene Varianten von Enthusiasten; Qualität schwankt |
Für die meisten Aufgaben reichen die ersten beiden Packs. Lade sie herunter, schick sie durch diese Utility mit dem Preset deines Geräts — und du bekommst eine fertige Datei für Quad Cortex, Helix, IR-200 oder was du sonst hast.
Falls du Geld investieren willst — York Audio (vor allem DXVB Verb Deluxe für Fender Clean und VX30 212 Blue für Vox), OwnHammer Imperial Bundle (universelles Set), und Celestion Plus (offizielle Celestion mit verschiedenen Mikrofonen).
Was der Editor macht
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Hinweis
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Der Editor bereitet ein vorhandenes WAV-IR auf — säubert, konvertiert, filtert und exportiert es. Er ist kein Amp-Modeler und kein Cabinet-Generator: das IR selbst muss aus einem kommerziellen Pack, einer freien Quelle oder einer eigenen Aufnahme kommen. |
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Analyse. Zeigt Sample-Rate, Bittiefe, Dauer, Kanalzahl, Peak in dBFS, RMS, Stille am Anfang, Zeitpunkt des Maximum-Peaks. Du siehst sofort, was für ein IR du bekommen hast.
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Stille-Trim (trim leading silence) — verschiebt den Impuls an den Dateianfang, damit es keine Verzögerung gibt.
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Längen-Trim (truncate) — behält nur den nötigen Anfang. Kürzeres IR = weniger CPU, dichterer Klang, eventuell weniger Resonanz.
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Mono-Konvertierung — für Hardware-IR-Loader, die Mono erwarten (die meisten).
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HPF / LPF — sanftes Tone Shaping: Rumpeln unter 80 Hz oder Säge oberhalb 8 kHz entfernen.
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Normalisierung — hebt den Peak auf einen gewählten Pegel (z. B. −1 dBFS), damit alle deine IRs gleich laut sind.
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Sample-Rate- und Bittiefen-Konvertierung — Resampling auf 44,1 / 48 / 88,2 / 96 / 192 kHz, Export als 16-Bit PCM, 24-Bit PCM oder 32-Bit float.
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Geräte-Presets — wähle Quad Cortex oder Iridium, und die Utility setzt das passende Format automatisch.
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Vorhören mit DI-Gitarre. Lade dein eigenes DI oder wähle einen Darwin’s-Cat-Sample — und höre Original-IR, bearbeitetes IR und trockenes DI nebeneinander, mit unabhängigen Pegelreglern.
Schritt für Schritt
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Datei reinziehen in den oberen Bereich. Sie wird dekodiert, technische Daten und Wellenform erscheinen.
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Zielgerät wählen im Block „Zielgerät / Format" — oder „Manuell" lassen und alles selbst einstellen.
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IR vorbereiten im Block „IR vorbereiten": Trim aktivieren, Länge wählen, Peak normalisieren, bei Bedarf HPF/LPF.
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Vorhören im Block „Vorhören": klick „Durch bearbeitetes IR" — das ist der wichtigste Kanal, da hörst du das Endergebnis.
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Herunterladen im Block „Export". Der Dateiname entsteht automatisch aus deinen Einstellungen.
Zwischen Schritt 3 und 4 kannst du beliebig oft an den Reglern drehen — die Vorschau aktualisiert sich automatisch.
Was wirkt sich worauf aus: Parameter-Matrix
| Parameter | Wirkung | In der Vorschau hörbar? | Wirkt auf die heruntergeladene Datei? |
|---|---|---|---|
Kanäle (mono / mix / left / right) |
Anzahl und Inhalt der Kanäle |
Ja |
Ja |
Stille-Trim |
Entfernt Stille vor dem Impuls |
Ja |
Ja |
IR-Länge |
Schneidet den Schwanz auf 20/50/100/200/500 ms |
Ja |
Ja |
Normalisierung |
Hebt den Peak auf den Zielpegel |
Ja |
Ja |
HPF / LPF |
Schneidet unten bzw. oben |
Ja |
Ja |
Ziel-Sample-Rate |
Resampling |
Ja |
Ja |
Ziel-Bittiefe |
Quantisierung in 16/24/32 Bit |
Nein (Vorschau läuft immer in Float) |
Ja |
Geräte-Preset |
Setzt alle obigen Werte auf einen Schlag |
Ja |
Ja |
Häufiges Missverständnis — Bittiefe. In der Vorschau läuft der Browser stets in 32-Bit float, also klingen 16-Bit und 24-Bit gleich. Der Unterschied erscheint nur in der heruntergeladenen Datei. 24-Bit als sicheres Standardformat; 16-Bit nur wenn die Hardware es ausdrücklich verlangt; 32-Bit float für maximalen Headroom in der DAW.
Parameter im Detail
Stille-Trim am Anfang
In einem IR können Bruchteile bis Dutzende Millisekunden Stille vor dem Impuls liegen — Aufnahme-Artefakte. Bleibt das so, kommt das Gitarrensignal mit Mikro-Verzögerung; das Cabinet wirkt „zäh" und „hinterherhängend".
Der Trim sucht das erste Sample, das einen Schwellwert von −60 dB unter dem Peak überschreitet, lässt einen kleinen Vorlauf von 0,2 ms (damit der Anschlag nicht abgeschnitten wird) und schiebt alles an den Dateianfang.
Immer einschalten — außer du arbeitest bewusst mit Pre-Delay eines Hall-Tails (für Cab-IRs nicht relevant).
IR-Länge (truncate)
Verschiedene Hardware-IR-Loader fassen unterschiedlich viel Daten:
| Gerät / Format | Typische IR-Länge |
|---|---|
Quad Cortex |
1024 Samples (~21 ms bei 48 kHz) |
Helix / HX |
2048 Samples (~42,7 ms bei 48 kHz) |
BOSS IR-200 |
bis 500 ms |
Strymon Iridium |
bis 500 ms |
Walrus ACS1 |
200 ms |
Hotone Ampero II |
2048 Samples (~46 ms bei 44,1 kHz) |
ENGL Cabloader |
1024 Samples (~23 ms bei 44,1 kHz) |
BOSS IR-2 |
200 oder 500 ms |
|
Hinweis
|
Genaue Limits hängen von der Firmware-Version und vom offiziellen IR-Manager des Geräts ab. Vor einer Massen-Konvertierung das Handbuch deines Loaders prüfen. |
So wirken verschiedene Längen:
-
20 ms — sehr „dicht", ohne Hallfahne; Eindruck eines „Tonabnehmers im Combo", passend für Metal und schnelle, harte Rhythmik.
-
50–100 ms — Optimum für die meisten Stile; mit Cabinet-Körper, ohne Verschmieren.
-
200 ms — fügt einen Raumhall-Schwanz hinzu, gut für Blues, Ambient, Cleans.
-
500 ms — fast Raumklang mit natürlicher Hallfahne.
Beim Schneiden wird ein 2-ms-Fade-Out angehängt, um Klicks am harten Ende zu vermeiden.
Normalisierung
IRs aus verschiedenen Packs sind unterschiedlich laut aufgenommen. Beim Wechsel springen die Pegel. Die Normalisierung legt alle IRs auf denselben Peak (−0,1 / −1 / −3 dBFS).
Der Default −1 dBFS ist ein sicherer Kompromiss: das Signal nach dem Cabinet clippt nicht, verliert aber auch keine Lautheit.
HPF / LPF
Keine „technische Reinigung", sondern Tone Shaping. Bewusst einsetzen:
-
HPF 60–100 Hz — entfernt Rumpeln, Bühnenbrumm und Stativvibrationen. Besonders nützlich, wenn das IR im Mix mit dem Bass konkurriert.
-
LPF 6–12 kHz — zähmt Mikrofon-Fizz auf Distortion. Ein echter Gitarrenlautsprecher rollt ohnehin oberhalb 5–6 kHz ab, daher wirkt LPF oft realistischer, nicht weniger.
Mit ausgeschalteten Filtern bleibt der Klang unverändert. Bei aktiven Filtern empfiehlt sich Normalisierung, weil ein Filter den Peak senken und das IR insgesamt leiser machen kann.
Kanäle (Mono / Stereo)
Ein echtes Cabinet, mit einem Mikrofon abgenommen, ist Mono. Die meisten Gitarren-IR-Packs sind Mono. Die meisten Hardware-Loader erwarten Mono.
Ist die Datei stereo, kann das ein Mikrofon-Paar sein, Room/Ambient-Kanäle, ein fertiger Stereo-Mix oder eine künstlich aufgeweitete Variante. Optionen:
-
Mix L+R/2 — fairster Weg für Zwei-Mikrofon-Aufnahmen.
-
Nur links / nur rechts — wenn L und R unterschiedlich sind, wählst du gezielt.
-
Original lassen — für Geräte, die Stereo-IRs unterstützen (Iridium, IR-200, Captor X+).
Ziel-Sample-Rate und -Bittiefe
Sample-Rate. Die meiste Hardware erwartet 44,1 oder 48 kHz. Liegt dein IR bei 96 oder 192 kHz, wird der Loader entweder selbst resampeln (mit unbekannter Qualität) oder die Datei ablehnen. Besser vorab in der Utility resampeln.
Browser-Resampling über OfflineAudioContext liefert für die IR-Vorbereitung in der Regel ausreichende Qualität, die konkrete Implementierung hängt aber vom Browser ab.
Bittiefe. 24-Bit PCM ist Standard für alle IR-Loader. 16-Bit nur wenn die Hardware es ausdrücklich verlangt (manche älteren Geräte). 32-Bit float für DAW-Weiterverarbeitung.
Geräte-Presets
Wenn du einen Hardware-IR-Loader hast, brauchst du nichts manuell einzustellen — wähle ihn im Dropdown „Zielgerät", und die Utility setzt automatisch:
-
Sample-Rate;
-
Bittiefe;
-
passenden Mono- / Stereo-Modus;
-
IR-Länge in Samples oder Millisekunden.
Darunter erscheint ein Hinweis mit Quelle — Link zur offiziellen Geräte-Doku, damit du die Aktualität der Werte prüfen kannst.
In der aktuellen Version unterstützt: Neural DSP Quad Cortex, Strymon Iridium, Line 6 Helix / HX, BOSS IR-200, Walrus Audio ACS1, Hotone Ampero II, ENGL Cabloader. Andere Geräte: manueller Modus.
Vorhören mit DI-Gitarre
Zahlen am Bildschirm sind Abstraktion. Echte Prüfung — hören, wie das IR auf deiner Gitarre klingt. Daher gibt es drei Wiedergabe-Kanäle:
-
Trockenes DI — Gitarre ohne Cabinet. Referenzpunkt.
-
Durch Original-IR — was in der Datei ist, ohne Bearbeitung.
-
Durch bearbeitetes IR — Endergebnis mit deinen Einstellungen.
Jeder Kanal hat seinen eigenen Pegelregler, weil eine Faltung mit dem IR den Klang spürbar lauter macht als das trockene DI — das ist normal, kein Bug (siehe die Mathematik der Faltung).
Falls du gerade kein DI zur Hand hast — wähle ein integriertes Sample unter der Drop-Zone. Das sind echte trockene Gitarrenspuren aus den Tracks Cat’s Hard Day, Deep Space is My Home, Fifth Dimension und Eleven Light Years. Jedes Sample ist über einen anderen Preamp / ein anderes Pedal aufgenommen (Tube Screamer + V4 The Sheriff, V4 The Kraken, V4 The Copper) — gut zu vergleichen, wie ein und dasselbe IR auf unterschiedlichen Gain-Stufen sitzt.
Der Sample läuft in einer Schleife, du kannst Einstellungen drehen und sofort hören. Beim Ändern in „IR vorbereiten" wird der bearbeitete Kanal automatisch neu berechnet.
Export
Der Dateiname entsteht automatisch aus den Einstellungen, etwa:
Hier siehst du: Quelle v30-greenback, Preset helix, Länge 2048 Samples, mono, 48 kHz, 24-Bit PCM, Normalisierung auf −1 dBFS. Du kannst den Namen vor dem Download von Hand anpassen.
Die Datei wird per normalem Browser-Download lokal gespeichert — nichts geht irgendwo hin.
Warum kostenlos
Darwin’s Cat ist ein Kunstprojekt, und diese Utility ist Teil unseres Austauschs mit der Bühne: du kannst ein IR in 30 Sekunden vorbereiten, ohne kostenpflichtige Software oder Plugins. Keine Registrierungen, keine Telemetrie, keine Werbung. Einfach ein funktionierendes Werkzeug.
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