Delay-Zeit-Rechner — BPM in ms, punktiert & Triolen, LFO Hz
| Note | Gerade | Punktiert | Triolen |
|---|---|---|---|
| 1/1 | |||
| 1/2 | |||
| 1/4 | |||
| 1/8 | |||
| 1/16 | |||
| 1/32 | |||
| 1/64 |
Auf einen Wert klicken, um die Millisekunden zu kopieren. Die kleine Zahl ist die passende LFO-Rate in Hz.
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Jede moderne DAW synchronisiert ein Delay mit einem Klick zum Projekttempo — bis ein Gitarrenpedal, ein Hardware-Gerät oder ein Plugin Millisekunden sehen will. Genau dafür ist diese Tabelle: BPM eintippen (oder tappen), Wert anklicken, ins ms-Feld einfügen. Gerade, punktiert und triolisch für jeden Notenwert vom ganzen Takt bis 1/64 — plus die passende LFO-Rate in Hz für Tremolo, Auto-Pan, Chorus und alles andere, das wackelt.
Warum ein Delay überhaupt zum Tempo synchronisieren
Ein Delay wiederholt. Landen die Wiederholungen zwischen den Zählzeiten, verschmieren sie den
Groove und kollidieren mit der nächsten Note; landen sie auf dem Raster, wird das Echo Teil des
Rhythmus und der Mix bleibt sauber. Die Mathematik ist eine Zeile: eine Viertelnote dauert
60000 / BPM Millisekunden — bei 120 BPM sind das 500 ms, und jeder andere Notenwert ist dieselbe
Zahl, verdoppelt oder halbiert. Diese Seite verdoppelt für Sie.
Punktiert vs. Triole — wofür sie wirklich da sind
Eine punktierte Note ist 1,5× länger als die gerade. Das punktierte Achtel ist das klassische „galoppierende" Delay — der U2-/Pink-Floyd-Wurf, der den Raum zwischen den Schlägen füllt, ohne auf ihnen zu landen. Eine Triole ist ⅔ des geraden Werts: die Wiederholungen rutschen auf ein Drei-gegen-zwei-Raster, das als Shuffle oder Swing gelesen wird. Faustregel: punktiert macht eine Spur breiter, triolisch macht sie federnder. Im Zweifel: punktiertes Achtel auf Vocals und Gitarren, gerades Viertel auf großen Ambient-Würfen.
Die LFO-Spalte
Die kleine Hz-Zahl unter jedem ms-Wert ist 1000 / ms — die Rate, mit der ein LFO genau einen
Zyklus pro dieser Note durchläuft. Ein Tremolo auf den 1/8-Wert gestellt pulsiert mit den Achteln;
ein Auto-Filter auf 1/1 atmet einmal pro Takt. Dieselbe Tabelle, zweites Leben.
Das eine Delay, das man NICHT synchronisieren sollte
Slapback — die kurze Einzelwiederholung auf Rockabilly-Vocals und Country-Gitarren — ist ein akustischer Effekt, kein rhythmischer. Er lebt um 75–140 ms, egal bei welchem Tempo: unterhalb der Schwelle, ab der das Ohr die Wiederholung von der Quelle trennt. Nach Gefühl einstellen, nicht nach Tabelle.
Und Reverb?
Reverb-Timing ist eine tiefere Geschichte — kurzer und langer Bus, Pre-Delay, Decay-Längen in Takten, was wohin geschickt wird. Wir bauen genau dafür einen eigenen Reverb-Assistenten; bis er erscheint, ein ehrlicher Startpunkt: das Pre-Delay des kurzen Reverbs tempo-unabhängig bei 10–25 ms halten, das Pre-Delay des langen ungefähr auf eine 1/32 aus der Tabelle oben legen.
Gemacht von einer Band — für Leute, die Musik machen. Tempo des Referenztracks unbekannt? Durch unseren BPM Finder laufen lassen — er füllt diesen Rechner mit einem Klick. Und wo Sie schon hier sind: hören Sie rein in unsere Musik, oder prüfen Sie einen fertigen Mix mit dem LUFS-Meter.
Häufige Fragen
Wie lautet die Formel von BPM in Millisekunden?
Eine Viertelnote dauert 60000 / BPM ms (eine Minute hat 60 000 ms, und BPM zählt Viertel pro Minute). Alles andere leitet sich ab: ein Achtel ist die Hälfte, eine Halbe das Doppelte, punktiert ×1,5, Triole ×⅔. Bei 120 BPM ist ein Viertel 500 ms, ein punktiertes Achtel 375 ms, ein Triolen-Achtel etwa 167 ms.
Wann nehme ich ein punktiertes Delay statt eines geraden?
Wenn die Wiederholungen den Raum zwischen den Schlägen füllen sollen, statt sie zu verdoppeln. Das punktierte Achtel ist der Klassiker für Vocals und Gitarren — es galoppiert um den Groove, ohne auf ihm zu landen. Gerade Werte verstärken den Rhythmus; Triolen schieben ihn Richtung Shuffle/Swing.
Wofür ist die Hz-Spalte?
Dieselbe Note als LFO-Rate ausgedrückt: 1000 / ms. Damit stellt man Tremolo, Auto-Pan, Chorus oder Filter-Wobble so ein, dass ein voller Zyklus genau auf einem Notenwert landet — 1/8 pulsiert mit den Achteln, 1/1 atmet einmal pro Takt.
Welche Delay-Zeit für Slapback?
Etwa 75–140 ms, und nicht zum Tempo synchronisieren. Slapback imitiert eine nahe Reflexion — ein akustischer, kein rhythmischer Effekt — das Fenster bleibt also bei jedem BPM gleich. Nach Gehör einstellen.
Sollte auch das Reverb-Pre-Delay zum BPM synchronisiert werden?
Teilweise. Beim kurzen Reverb dient das Pre-Delay der Verständlichkeit — tempo-unabhängig bei etwa 10–25 ms halten. Ein langes Reverb atmet mit dem Track, sein Pre-Delay liegt gut auf etwa einer 1/32. Wir bauen einen eigenen Reverb-Assistenten, der beide Busse sauber aufsetzt.
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