Tonhöhe und Tempo ändern online — ohne Upload
Pitch & Tempo
Kein Upload. Nichts verlässt deinen Browser.
Danke, dass du unsere kostenlosen Tools nutzt!
Willst du erfahren, wenn wir neue kostenlose Browser-Tools veröffentlichen? Lass deine E-Mail da — kein Spam, jederzeit abbestellbar.
Die Tonhöhe eines Songs ändern, ohne die Geschwindigkeit anzufassen — oder ihn verlangsamen, ohne die Tonart zu verlieren. Die zwei Regler sind unabhängig: das ist der ganze Trick, und alles passiert direkt im Browser. Nichts wird hochgeladen, kein Konto, keine Warteschlange — Datei ablegen, Regler drehen, live anhören, Ergebnis als WAV, MP3 oder M4A herunterladen.
Einen Song zum Üben verlangsamen
Der Übe-Workflow, für den Gitarristen und Pianisten eigentlich herkommen:
-
Song ablegen (oder einen von unseren nehmen — zum Ausprobieren).
-
Eine Übe-Geschwindigkeit wählen: 75% ist der Sweet Spot zum Lernen eines Solos, 50% für die wirklich fiesen Läufe.
-
Die Tonhöhe bleibt stehen — Verlangsamen verstimmt den Track NICHT, man kann die ganze Zeit in der Original-Tonart mitspielen.
-
Die Geschwindigkeit stufenweise hochziehen: 75 → 85 → 100. Muskelgedächtnis mag die Leiter.
Alte Bandmaschinen und Vinyl konnten das nicht — langsamer hieß immer tiefer. Zeit und Tonhöhe zu entkoppeln ist echte Signal-Chirurgie (Time-Stretching), und genau die läuft hier unter der Haube.
Die Tonart ändern, das Tempo behalten
Die andere Richtung: einen Song transponieren, ohne ihn schneller oder langsamer zu machen.
-
Die Sängerin braucht den Track 2 Halbtöne tiefer — erledigt, das Tempo bewegt sich nicht.
-
Das Cover sitzt einen Halbton höher besser — +1 HT schieben, der Groove bleibt exakt liegen.
-
Feinarbeit wohnt im Cents-Feld: ein in A=432 Hz aufgenommener Track liegt etwa −32 Cents unter Standard-A=440 — zurückschieben, ohne sonst irgendwas anzufassen.
Pitch ist auf ±12 Halbtöne begrenzt — eine Oktave je Richtung. Dahinter fragt niemand mehr nach Musik, sondern nach Sound-Design.
Halbtöne ↔ Prozent
Wenn doch das gekoppelte, bandmaschinen-artige Verhalten gewünscht ist (Tonhöhe und Tempo bewegen sich zusammen): beide Regler auf denselben Faktor stellen. Die Umrechnung — ein Halbton ist ×21/12 ≈ 5,95%:
| Shift | Faktor | In Prozent |
|---|---|---|
+12 HT |
×2,000 |
+100% |
+7 HT |
×1,498 |
+49,8% |
+5 HT |
×1,335 |
+33,5% |
+3 HT |
×1,189 |
+18,9% |
+1 HT |
×1,059 |
+5,9% |
−1 HT |
×0,944 |
−5,6% |
−3 HT |
×0,841 |
−15,9% |
−5 HT |
×0,749 |
−25,1% |
−7 HT |
×0,667 |
−33,3% |
−12 HT |
×0,500 |
−50% |
Klassiker aus der Tabelle: eine für 45 RPM geschnittene Platte auf 33⅓ läuft mit ×0,74 — etwa −5,2 Halbtöne. Jetzt ist klar, warum alle Slowed-+-Reverb-Edits in dieser trüben, tiefergelegten Zone sitzen.
Ehrlich zu den Artefakten
Time-Stretching ist Chirurgie, und Chirurgie hinterlässt Narben. Moderate Eingriffe (Tempo 75–125%, Pitch innerhalb ±5 HT) klingen auf den meisten Quellen sauber. An den Extremen — 20% Tempo, ±12 HT — kommen Verschmieren und eine „wässrige" Textur, besonders bei Vocals und dichten Mixes: der Algorithmus (WSOLA-Time-Stretching im Zeitbereich) muss viel Wellenform erfinden oder wegwerfen, und in DSP gibt es nichts geschenkt. Drums überleben am besten, Solo-Stimme beschwert sich zuerst. Die Vorschau ist live — wenn es falsch klingt, weißt du es vor dem Download.
Gemacht von einer Band, für Leute, die Musik machen. Wenn du schon hier bist — hör mal rein bei uns. Erst das Tempo des Songs nötig? Der BPM-Finder zeichnet die ganze Tempo-Kurve; und ein fertiger Mix kann direkt durchs Mastering.
Häufige Fragen
Ändert das Verlangsamen eines Songs seine Tonhöhe?
Nein — genau dafür ist das Tool da. Tempo und Tonhöhe werden unabhängig verarbeitet: ein Track auf 75% bleibt in der Original-Tonart, man kann mitspielen, ohne das Instrument umzustimmen. (Wer den gekoppelten Bandmaschinen-Effekt WILL: beide Regler auf denselben Faktor stellen — die Halbtöne↔Prozent-Tabelle auf dieser Seite rechnet es vor.)
Wird meine Datei irgendwohin hochgeladen?
Nein. Dekodierung, Live-Vorschau und der finale Render laufen im Browser — die Datei verlässt das Gerät nicht, kein Konto, keine Warteschlange.
Wie weit kann ich die Tonhöhe verschieben?
±12 Halbtöne (eine Oktave je Richtung), plus ein Cents-Feld für feine Korrekturen wie A=432 Hz → A=440 (etwa 32 Cents). Ehrliche Warnung: jenseits von etwa ±5 Halbtönen klingen Vocals hörbar bearbeitet — das ist Physik des Time-Stretchings, kein Bug in den Einstellungen.
Warum klingen extreme Einstellungen wässrig oder verschmiert?
Time-Stretching muss Wellenform erfinden (beim Verlangsamen) oder wegwerfen (beim Beschleunigen). Bei moderaten Werten sind die Nähte unhörbar; bei 20% Tempo oder ±12 Halbtönen werden sie zur dominanten Textur, besonders bei Stimme und dichten Mixes. Drums vertragen es am besten. Die Live-Vorschau zeigt ehrlich, was rauskommt — vor dem Download.
Hat die heruntergeladene Datei dieselbe Qualität wie die Vorschau?
Gleiche Engine, besserer Weg: der Download wird offline aus dem original dekodierten Audio in dessen nativer Samplerate gerendert — er ist KEINE Aufnahme des Vorschau-Streams. WAV ist verlustfrei 24 Bit; MP3 (320 kbps) und M4A (AAC 256 kbps) werden aus diesem Render kodiert.
Welche Formate kann ich öffnen?
WAV, MP3, M4A/AAC, FLAC und OGG — alles, was der Browser dekodiert, plus ein eingebauter Fallback-Decoder für die Exoten.
Kommentare
Sei der Erste mit einem Kommentar.